DNS-Record-Lookup
A-, AAAA-, MX-, TXT-, NS-, CNAME- und SOA-Records abfragen.
| Host | TTL? | Value |
|---|---|---|
| example.com | 300 | 2606:4700:10::6814:179a |
| example.com | 300 | 2606:4700:10::ac42:93f3 |
| Host | TTL? | Value |
|---|---|---|
| example.com | 300 | v=spf1 -all |
| example.com | 300 | _k2n1y4vw3qtb4skdx9e7dxt97qrmmq9 |
| Host | TTL? | Value |
|---|---|---|
| example.com | 21600 | hera.ns.cloudflare.com |
| example.com | 21600 | elliott.ns.cloudflare.com |
| Host | TTL? | Value |
|---|---|---|
| example.com | 1001 | elliott.ns.cloudflare.com dns.cloudflare.com serial 2409709709 |
example.com. 300 IN A 172.66.147.243 example.com. 300 IN A 104.20.23.154 example.com. 300 IN AAAA 2606:4700:10::6814:179a example.com. 300 IN AAAA 2606:4700:10::ac42:93f3 example.com. 300 IN TXT "v=spf1 -all" example.com. 300 IN TXT "_k2n1y4vw3qtb4skdx9e7dxt97qrmmq9" example.com. 21600 IN NS hera.ns.cloudflare.com. example.com. 21600 IN NS elliott.ns.cloudflare.com. example.com. 1001 IN SOA elliott.ns.cloudflare.com. dns.cloudflare.com. 2409709709 10000 2400 604800 1800
What does each field mean?
Field reference
TTL
Zeitspanne in Sekunden, in der ein nachgelagerter Resolver den Eintrag zwischenspeichern darf, bevor er den autoritativen Server erneut befragt. Kurze TTL (60–300) sorgt für schnelle Änderungen, aber höhere Last; lange TTL (1h–1d) reduziert Last, verlangsamt aber DNS-Änderungen.
A-Record
Verknüpft einen Hostnamen mit einer 32-Bit-IPv4-Adresse (z. B. <code>example.com → 93.184.216.34</code>). Der häufigste DNS-Eintragstyp; jeder Webabruf beginnt mit einem A-Lookup.
AAAA-Record
IPv6-Pendant zu A — 128-Bit-Adresse (z. B. <code>2606:2800:220:1::93:184:216:34</code>). Moderne Hosts veröffentlichen sowohl A- als auch AAAA-Einträge; der Resolver wählt je nach Konnektivität des Clients.
MX-Record
Führt die Hostnamen der Mail-Exchanger samt Priorität auf — die niedrigste Priorität wird zuerst versucht. Ohne MX kann keine E-Mail an die Domain zugestellt werden. Beispiel: <code>10 mail.example.com</code>.
CNAME
Canonical Name: weist den Resolver an "schaue stattdessen unter X nach". Darf nicht mit anderen Einträgen auf demselben Namen koexistieren und nicht am Zonen-Apex (der nackten Domain) stehen. Nützlich für CDNs und SaaS-Anbieter.
TXT
Ursprünglich beliebiger Text, heute Träger maschinenlesbarer Richtlinien: SPF (zulässige Mailversender), DKIM (Signaturschlüssel), DMARC (Auth-Policy) und Inhaberverifizierungs-Tokens von Google, Microsoft und AWS.
NS
Listet die Server auf, die die eigentlichen Zonendaten halten. Die TLD-Registry liefert NS-Einträge in der Referral-Kette; Resolver fragen anschließend dort alles Weitere ab. Eine Änderung der NS delegiert die Domain faktisch neu.
PTR
Bildet eine IP zurück auf einen Namen ab. Für Mailserver Pflicht — viele Anbieter lehnen SMTP von IPs ohne oder mit generischem PTR ab. Den PTR-Eintrag steuert der Inhaber des IP-Blocks, nicht der Domain-Inhaber.
SOA
Jede Zone hat genau einen SOA: Master-NS, Kontakt-E-Mail, Serial-Number (wird bei Änderungen erhöht — Secondaries erkennen daran Updates), Refresh-/Retry-/Expire-Timer, Standard-TTL für Negative Caching.
CAA
Certification Authority Authorization legt fest, welche CAs Zertifikate für die Domain ausstellen dürfen. Beispiel: <code>0 issue "letsencrypt.org"</code> blockiert alle CAs außer Let's Encrypt. CAs müssen CAA vor jeder Ausstellung prüfen.
Resolver
Öffentlicher rekursiver Resolver, den wir angefragt haben: Cloudflare (1.1.1.1), Google (8.8.8.8), Quad9 (9.9.9.9). Verschiedene Resolver können unterschiedliche Antworten liefern — wegen TTL-Races, Anycast oder geo-spezifischer DNS-Antworten.
Über dieses Tool
Ein DNS-Lookup zeigt, welche Records ein Domainname im DNS hat: A/AAAA (Hostadresse), MX (Mailserver), TXT (SPF, DKIM, Verifizierungen), NS (autoritative Nameserver), CNAME (Aliase), SOA (Zone-Metadaten), CAA (erlaubte Zertifikatsaussteller) und mehr. Es ist der Grundbaustein der DNS-Diagnose — bevor Sie über Caching oder Propagation reden, müssen Sie wissen, was die Zone überhaupt enthält.
Unser Tool fragt mehrere Recordtypen parallel ab und zeigt das Ergebnis strukturiert pro Typ. Sie wählen einen einzelnen Typ (z. B. nur MX) oder das Profil "All" für die häufigsten Records. Jedes Ergebnis enthält Wert, TTL und gegebenenfalls Priorität (MX) oder weitere typspezifische Felder. Die Quelle ist immer ein öffentlicher Resolver — also dieselbe Antwort, die ein zufälliger Client sehen würde, nicht zwingend der autoritative Zustand der Zone.
Wann Sie dieses Tool nutzen sollten
- Nach einem Zonen-Update. Prüfen, dass A/MX/TXT so aussehen, wie sie sollen.
- SPF/DKIM/DMARC einrichten. Lesen Sie TXT-Records und prüfen Sie Syntax und Inhalt.
- CNAME-Ketten verstehen. Wenn ein Hostname auf einen CDN-Edge zeigt, sehen Sie die volle Aliaskette inkl. End-A/AAAA.
- CAA-Audit. Welche CAs dürfen Zertifikate für die Domain ausstellen?
TTL und Sichtbarkeit
TTL (Time-to-Live) sagt, wie lange ein Resolver einen Record zwischenspeichert. Niedrige TTLs (60–300 s) bedeuten schnelle Änderungen, aber höhere Last; hohe TTLs (3600–86400 s) sind effizienter, verzögern aber Updates. Sehen Sie hier einen anderen Wert als bei Ihrem Provider, schauen Sie auf die TTL und auf DNS-Propagation: Recursive Resolver weltweit holen Records nicht synchron, sondern beim Cache-Miss. Für globale Sichtbarkeit nutzen Sie das DNS-Propagation-Tool.Häufige Fragen
Welche Recordtypen werden unterstützt?
Warum sehe ich andere Daten als in meinem DNS-Provider-UI?
Bekomme ich auch DNSSEC-Status?
dig +dnssec oder DNSViz vorzuziehen.
Kann ich gegen einen bestimmten Nameserver abfragen?
dig @ns1.example.com oder unser DNS-Propagation-Tool, das mehrere geografische Resolver abfragt.