Domain & DNS

Domain-Whois-Abfrage

Registrierungsdetails, Nameserver und Ablaufdatum.

Über dieses Tool

Ein Domain-Whois zeigt Registrierungsdetails einer Domain: Inhaber (häufig hinter Privacy-Diensten), Registrar, Registrierungsdatum, Ablaufdatum, Status-Codes (EPP) und die zugewiesenen Nameserver. Es ist die maßgebliche Quelle für "wer hat diese Domain registriert", "wann läuft sie ab" und "über welchen Registrar läuft sie".

Unser Tool fragt das passende Whois-System je nach TLD ab: für klassische TLDs (.com, .net, .org, .info) den Registrar-Whois, für ccTLDs (.de, .uk, .fr, .pl) den jeweiligen NIC-Whois, für neue gTLDs (.app, .dev, .tools) RDAP (Registration Data Access Protocol — der moderne JSON-Nachfolger des Whois-Protokolls). Wir parsen die Antwort in strukturierte Felder und zeigen die Rohantwort daneben.

Wann Sie dieses Tool nutzen sollten

  • Vor Domain-Kauf. Ist sie wirklich frei oder nur reserviert?
  • Vor Domain-Transfer. Status-Codes wie clientTransferProhibited prüfen.
  • Renewal-Erinnerung. Ablaufdatum bestätigen, bevor wertvolle Domains versehentlich auslaufen.
  • Bei juristischen Fragen. Registrar und (sofern nicht anonymisiert) Inhaber identifizieren — auch wenn moderne GDPR-Praxis viele Felder schwärzt.

GDPR und Privacy

Seit GDPR (2018) sind Inhaberdaten bei den meisten europäischen Registries und vielen TLDs anonymisiert oder geschwärzt. Sie sehen oft nur Registrar, Erstellungsdatum, Ablauf und Status — aber keinen Inhaber, keine Adresse, keine E-Mail. Für legitime Anfragen (Markenrechte, Missbrauch) gibt es bei vielen Registraren ein Webform-Verfahren, das die Anfrage an den Inhaber weiterleitet, ohne dessen Daten preiszugeben.

Häufige Fragen

Warum sehe ich keinen Inhaber?

GDPR und Privacy-by-default: seit 2018 schwärzen die meisten Registries und Registrare personenbezogene Daten. Für legitime Anfragen (Marken, Missbrauch, juristische Auseinandersetzungen) kontaktieren Sie den Registrar; dieser leitet die Anfrage anonymisiert weiter. Geschäftsdomains zeigen häufiger Unternehmensdaten, weil keine Personendaten betroffen sind.

Was bedeuten EPP-Status-Codes wie clientTransferProhibited?

clientTransferProhibited bedeutet, der Registrar hat einen Transfer-Lock gesetzt — sinnvoll als Schutz gegen Hijacking. Vor einem Transfer muss der Lock entfernt werden. Weitere Codes: clientHold (Domain ist auf NS-Ebene deaktiviert), clientDeleteProhibited (vor versehentlicher Löschung geschützt), pendingDelete (in der Löschpipeline), redemptionPeriod (Wiederherstellungsphase nach Ablauf).

Was ist der Unterschied zwischen Whois und RDAP?

Whois (Port 43) ist das alte Textprotokoll von 1982 — unstrukturiert, je TLD unterschiedlich formatiert, ohne Standardfelder. RDAP (Registration Data Access Protocol) ist der HTTP/JSON-Nachfolger seit etwa 2015, mit standardisiertem Schema und sauberer Internationalisierung. Neue gTLDs (.app, .dev, .tools) bieten oft nur RDAP, kein klassisches Whois mehr. Unser Tool nutzt automatisch das jeweils richtige Protokoll.

Warum funktioniert die Abfrage bei manchen Domains nicht?

Einige TLDs (vor allem länderspezifische) drosseln aggressiv oder erlauben Abfragen nur über deren Webseite. Andere sind nur per RDAP erreichbar (was wir versuchen) oder verlangen Authentifizierung. Bei wiederholten Fehlversuchen können Sie es nach einigen Minuten erneut versuchen — unsere Caches und Rate-Limits laufen schnell wieder frei.