IP & Network

IP-Whois-Abfrage

Inhaber, ASN und Zuteilungsdetails für IPv4 oder IPv6.

Über dieses Tool

Eine Whois-Abfrage zeigt, wem eine IP-Adresse gehört und welche Organisation das zugehörige Netzwerk betreibt. Jede IPv4- und IPv6-Adresse im öffentlichen Internet wird über eine der fünf Regional Internet Registries (RIR) zugewiesen — ARIN, RIPE, APNIC, LACNIC und AFRINIC — die öffentliche Datenbanken dieser Zuweisungen pflegen.

Unser Tool wählt automatisch die richtige Registry anhand der eingegebenen Adresse, fragt sie ab und parst die Antwort in strukturierte Daten: Organisationsname, ASN (Autonomous System Number), CIDR-Bereich, Land, Abuse-Kontakt und Registrierungsdatum. Die unbearbeitete Registry-Antwort steht ebenfalls zur Verfügung, falls Sie die Rohausgabe benötigen.

Wann Sie dieses Tool nutzen sollten

  • Verdächtigen Traffic untersuchen. Identifizieren Sie die Organisation hinter einer IP, die in Ihren Server-Logs auftaucht.
  • Missbrauch melden. Finden Sie den korrekten Abuse-Kontakt für Meldungen zu Spam, Brute-Force-Versuchen oder DDoS-Traffic.
  • Geolokalisierung prüfen. Vergleichen Sie das deklarierte Land einer IP mit ihrer Registry-Zuweisung.
  • Netzwerkplanung. Prüfen Sie ASN-Inhaberschaft bei der Bewertung von Transit-Providern oder Peering-Beziehungen.

Wie aktuell Whois-Daten sind

RIRs verpflichten IP-Inhaber, ihre Kontaktdaten aktuell zu halten, doch die Durchsetzung variiert. Kleinere Zuweisungen unter einem Konzerndach zeigen oft die Muttergesellschaft statt des tatsächlichen Betreibers. Für ein vollständiges Bild kombinieren Sie Whois-Daten mit rDNS-Lookups und ASN-Routing-Informationen — die drei Perspektiven zusammen ergeben ein klareres Bild als jede einzelne für sich.

Häufige Fragen

Ist eine Whois-Abfrage legal?

Ja. Whois-Daten werden von den Regional Internet Registries genau zu dem Zweck veröffentlicht, öffentlich abfragbar zu sein. Das Nachschlagen einer IP-Adresse entspricht dem Lesen öffentlicher DNS-Einträge — vollständig legal und tägliche Praxis bei Netzwerktechnikern, Sicherheitsforschern und Journalisten.

Sehe ich den persönlichen Inhaber einer IP?

In der Regel nicht. IP-Adressen werden Organisationen zugewiesen (ISPs, Hostern, Konzernen), nicht Einzelpersonen. Um eine IP einem konkreten Nutzer zuzuordnen, müssten Sie sich mit einem formellen Rechtsersuchen an den ISP wenden — eine Information, die unser Tool nicht liefern kann.

Warum zeigt meine private IP den Namen meines ISP?

Das ist so vorgesehen. ISPs erhalten von den RIRs Blöcke von IPs und weisen ihren Kunden einzelne Adressen dynamisch zu. Der Whois-Eintrag zeigt den ISP, weil er der registrierte Inhaber des Blocks ist — Ihre konkrete Adresse ist nur ein temporärer Lease innerhalb dieses Blocks.

Wie lange werden Whois-Daten zwischengespeichert?

Wir cachen Whois-Antworten für 12 Stunden, um Registry-Ratenlimits zu respektieren und schnelle Antworten zu liefern. Die Registry-Daten selbst ändern sich selten — typischerweise einmal pro Zuweisung (Monate oder Jahre dazwischen) — daher hat das Caching keinen praktischen Einfluss auf die Genauigkeit.

Unterstützt dieses Tool IPv6?

Vollständig. Geben Sie eine beliebige IPv6-Adresse in Standard-Notation ein (z. B. 2606:4700:4700::1111), und wir fragen die passende Registry ab. Alle Antwortfelder — ASN, CIDR, Organisation, Abuse-Kontakte — funktionieren bei IPv6 identisch.