IP & Network

User-Agent-Parser

Dekodiert Browser, OS und Gerät aus jedem UA-String.

User-Agent string Paste any UA string, or leave empty to parse this browser's UA.
Mozilla/5.0 (X11; Linux x86_64; rv:121.0) Gecko/20100101 Firefox/121.0
Browser?
Firefox 121.0
Engine?
Gecko 121.0
Operating system?
Linux
Device type?
Desktop
What does each field mean?

Field reference

Browser

Geparster Markenname plus Version (Chrome 124, Firefox 126, Safari 17.4). Moderne Chromium-Browser haben den UA-String "eingefroren" und liefern einen generischen UA — die echten Werte stehen in den Client Hints. Vertrauen Sie diesen, wenn sie vorhanden sind, mehr als dem UA.

Engine

Welche HTML-/CSS-Engine die Seite rendert. Chrome / Edge / Opera / Brave → Blink. Firefox → Gecko. Safari (inkl. iOS) → WebKit. Alle iOS-Browser verwenden WebKit aufgrund der Plattform-Richtlinien von Apple.

Betriebssystem

Windows 11, macOS 14, iOS 17, Android 14, Linux. Moderne Browser melden eingefrorene bzw. grobe Versionen (Windows 10 und 11 melden beide "10.0", iOS nur die Major-Version) — aus Datenschutzgründen. Für mehr Genauigkeit: Client Hints.

Gerätetyp

Best-Effort-Klassifikation. iOS Safari auf dem iPad meldet sich seit iPadOS 13 standardmäßig als Desktop, sofern die Seite nicht explizit den Mobile-UA anfordert. Custom-Chromium-Forks können fälschlich als Desktop erkannt werden.

Gerätemodell

Android-Geräte geben das Modell üblicherweise im UA an (<code>SM-G998B</code> = Galaxy S21 Ultra). iOS gibt nur "iPhone" / "iPad" preis — Privacy by Design. Auch viele preiswerte Android-Browser verbergen das Modell.

Bot

Wir markieren Googlebot, Bingbot, AhrefsBot, GPTBot, Claude-Web etc. anhand bekannter Substrings im UA. Raffinierte Scraper fälschen einen Browser-UA — UA-basierte Bot-Erkennung hat eine relevante False-Negative-Rate und sollte nur ein Signal unter mehreren sein.

Client Hints

Moderne Alternative zum UA: <code>Sec-CH-UA</code>, <code>Sec-CH-UA-Platform</code>, <code>Sec-CH-UA-Mobile</code> etc. Werden bei jeder Anfrage geschickt, sobald eine Seite über Accept-CH opt-in macht. Genauer als UA-Parsing, aber nur auf HTTPS-Origins verfügbar.

Über dieses Tool

Der User-Agent-Parser zerlegt den HTTP-Header User-Agent in seine Bestandteile: Browser-Name und -Version, Betriebssystem und -Version, Geräte-Klasse (Desktop, Mobile, Tablet, Bot), Engine (Blink, WebKit, Gecko) und gegebenenfalls Hinweis auf Bot/Crawler. Der UA-String ist ein historisch gewachsenes Konglomerat aus Marketing- und Kompatibilitäts-Tokens — selten direkt lesbar, aber gut maschinell auswertbar.

Wir parsen direkt im Browser mit einer aktuellen UA-Heuristik-Bibliothek. Sie geben einen UA-String ein (oder lassen den eigenen automatisch einlesen), und sehen die zerlegten Felder samt Raw-String und etwaiger Sec-CH-UA-Hints (Client Hints, der moderne Nachfolger des UA-Strings).

Wann Sie dieses Tool nutzen sollten

  • Bot-Filterung. "Mozilla/5.0 ... Googlebot/2.1" eindeutig als Crawler erkennen.
  • Browser-Statistiken aus Logs. Ad-hoc-Parsing einzelner Beispielzeilen, ohne Log-Aggregator.
  • Kompatibilitäts-Check. Welche Browserversion zeigt einen Bug? UA-String dem Bug-Report beilegen.
  • Debugging fehlgeleiteter Layouts. Wenn eine Seite einen alten WebKit-Codepfad nimmt — der UA verrät, warum.

UA-Strings sind nicht vertrauenswürdig

Jeder Client kann seinen UA-String frei wählen. Bots geben sich als Browser aus, Browser geben sich als ältere Versionen aus, Privacy-Tools randomisieren UA pro Anfrage. Für Sicherheitsentscheidungen ist der UA-Header daher kein verlässliches Signal — er ist ein Hinweis, keine Identität. Moderne Browser wandeln sich zudem zu UA Client Hints (Sec-CH-UA-*-Header), die strukturierter und gezielt opt-in vom Server abgefragt werden.

Häufige Fragen

Warum sieht der Chrome-UA-String aus wie Mozilla, Safari und Chrome zusammen?

Historie. In den 90ern hat jeder Browser, der nicht Netscape (Mozilla) war, den Mozilla-Token gefälscht, um nicht von Servern abgewiesen zu werden, die nur Netscape-kompatibel ausliefern wollten. Später kam Safari (WebKit) und übernahm "Mozilla/5.0", danach Chrome (anfangs WebKit-basiert) und übernahm beides. Das Resultat: Mozilla/5.0 (...) AppleWebKit/... (KHTML, like Gecko) Chrome/... Safari/... — alle Tokens für maximale Kompatibilität.

Welche Bots erkennt das Tool?

Die gängigen großen: Googlebot, Bingbot, DuckDuckBot, YandexBot, Baiduspider, ApplebotEngine, Slurp (Yahoo), Twitterbot, FacebookExternalHit, LinkedInBot, WhatsApp, Discordbot, plus eine breite Liste kleinerer Crawler und Security-Scanner. Bei unbekannten Bots versuchen wir Heuristiken (das Wort "bot", "spider", "crawler" im UA), die zuverlässig, aber nicht perfekt sind.

Was sind Sec-CH-UA Client Hints?

UA Client Hints sind der moderne Ersatz für den klassischen UA-String. Statt einen einzelnen Header zu senden, gibt der Browser nur reduzierte Informationen — und der Server fordert bei Bedarf gezielt einzelne Aspekte an (z. B. genaue Version, Plattform, Mobilität). Das reduziert passives Fingerprinting und gibt Servern, die wirklich UA-Informationen brauchen, einen sauberen, strukturierten Weg. Chrome, Edge, Opera senden bereits Sec-CH-UA-Header; Firefox und Safari sind zurückhaltend.

Kann ich Browser-Versionen aus UA verlässlich extrahieren?

Für gängige Browser ja — die UA-Bibliotheken sind ausgereift. Für Edge-Cases (Embedded WebViews in mobilen Apps, Browser-Forks, exotische Geräte) liefern alle Parser uneinheitliche Ergebnisse. Wenn präzise Version kritisch ist (Bug-Bisection, Sicherheits-CVE-Match), kombinieren Sie UA mit anderen Signalen (Feature Detection im JS, Client Hints).