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Download-Zeit

Schätzt die Downloaddauer bei jeder Verbindungsgeschwindigkeit.

Download time estimator Pick file size and connection speed — we will compute the transfer time. SI units (1 KB = 1000 B).
1m 20s
1 GB @ 100 Mbps
Raw time
80 s
Adjusted time
80 s
Total bytes
1 000 000 000
Bits per second
100 000 000

Über dieses Tool

Der Download-Rechner schätzt, wie lange das Herunterladen einer Datei dauert — gegeben eine Dateigröße und eine Verbindungsgeschwindigkeit. Sie geben Größe (z. B. 4,5 GB) und Geschwindigkeit (z. B. 100 Mbit/s) ein; wir liefern die theoretische Dauer plus eine Pessimismus-Korrektur für realistische Overheads (TCP-Header, Re-Transmissions, etwa 10–15 %).

Das Tool unterstützt alle gängigen Einheiten: Dateigröße in B, KB, MB, GB, TB (und ihre binären Pendants KiB, MiB, GiB, TiB); Geschwindigkeit in Mbit/s, MB/s, Mbps, Gbps. Wir rechnen sauber zwischen den Größenordnungen — übliche Verwechslungen (8 Bit = 1 Byte, "Mbit/s" vs. "MB/s") werden klar angezeigt, damit Sie nicht versehentlich Faktor 8 daneben sind.

Wann Sie dieses Tool nutzen sollten

  • Sanity-Check vor großem Download. Lohnt sich ein 50-GB-Download über 50-Mbit/s-DSL, oder eher per Sneakernet?
  • Backup-Planung. Wie lange braucht ein 2-TB-Backup übers Netz?
  • Bandbreiten-Vergleich. Welche Verbindung lohnt sich für regelmäßige große Transfers?
  • Lehre. Anschaulich machen, warum "100 Mbit/s" ≠ "100 MB/s" ist.

Theoretisch vs. Praktisch

Die theoretische Zeit nimmt an, dass Sie die volle Bandbreite ohne Overhead nutzen. In der Praxis fressen TCP/IP-Header etwa 3–5 % Overhead, TCP-Slow-Start kostet bei kurzen Downloads zusätzlich, und Geschwindigkeit ist häufig vom langsamsten Glied (Server, Internetpeering, Festplatte) begrenzt. Eine 100-Mbit/s-Leitung liefert in der Praxis selten dauerhaft 100 Mbit/s — eher 85–95 % davon bei optimalen Bedingungen. Wir zeigen die ehrliche, leicht pessimistische Schätzung.

Häufige Fragen

Warum ist mein realer Download langsamer als die Schätzung?

Mehrere Ursachen. Erstens kann der Server selbst limitieren — viele Anbieter drosseln pro Connection. Zweitens kann das Peering zwischen Ihrem ISP und dem Server suboptimal sein. Drittens beeinflussen Latenz und TCP-Window-Größe die maximale Durchsatzrate ("Bandwidth Delay Product"). Bei extrem langen Latenzen (Transatlantik) erreichen einzelne TCP-Streams selten die Leitungsgeschwindigkeit, mehrere parallele Streams (z. B. mit aria2c) helfen.

Was ist der Unterschied zwischen MB und MiB?

MB ist dezimal: 1 MB = 1.000.000 Bytes (Festplattenhersteller-Konvention, SI-Standard). MiB ist binär: 1 MiB = 1.048.576 Bytes (Betriebssystem-Konvention, IEC-Standard). Für Geschwindigkeiten und Übertragungen gilt typisch SI (dezimal: 100 Mbit/s = 100.000.000 Bit/s). Für RAM und einige Dateisysteme gilt IEC (binär). Wir zeigen beide Optionen, damit Sie nicht in die 7-Prozent-Falle tappen.

Warum unterscheiden sich Mbit/s und MB/s?

Faktor 8. Ein Byte hat 8 Bit. Eine 100-Mbit/s-Verbindung überträgt theoretisch 12,5 MB/s — eine 8-mal kleinere Zahl. Internet-Provider bewerben in Mbit/s (weil die Zahl größer aussieht), Browser zeigen Download-Geschwindigkeit häufig in MB/s. Bei "warum lädt mein 100-Mbit/s-DSL nur mit 12 MB/s" — genau das ist die Antwort: alles korrekt, nur andere Einheit.

Kann ich auch Upload-Zeiten berechnen?

Ja — geben Sie die Upload-Geschwindigkeit Ihrer Verbindung ein. Bei asymmetrischen DSL/Kabel-Verbindungen ist Upload typisch deutlich langsamer (10–25 Mbit/s bei 100-Mbit/s-Download), bei Glasfaser oft symmetrisch. Vergessen Sie nicht: lange Uploads füllen Ihren Upstream und lassen alles andere (Pings, Browsing) leiden — Quality-of-Service-Einstellungen am Router helfen.