IP & Network

Spam-Blacklist-Check

IP-Prüfung gegen 15+ DNSBL-Blacklists parallel.

Über dieses Tool

Eine IP- oder Domain-Blacklist-Prüfung verrät, ob Ihr Mailserver, Ihre Office-IP oder die IP eines Hosters in einer bekannten DNS-basierten Sperrliste (DNSBL/RBL) gelandet ist. Sperrlisten werden von Mailprovidern weltweit konsultiert, bevor eine Nachricht akzeptiert wird — eine einzige falsche Aufnahme kann Ihre gesamte ausgehende Post in den Spamordner schicken oder hart abweisen lassen.

Unser Tool prüft die eingegebene IP (IPv4/IPv6) oder Domain parallel gegen mehr als zwei Dutzend etablierte DNSBLs: Spamhaus (ZEN, SBL, XBL, PBL), SORBS, Barracuda, SpamCop, UCEPROTECT-1/2/3, PSBL und weitere. Für jede Liste erhalten Sie das Verdict (listed/clean/error), die Verdict-Kategorie (spam, dynamic IP, exploit, policy) und — falls verfügbar — den Delisting-Link.

Wann Sie dieses Tool nutzen sollten

  • Nach Beschwerden über nicht zugestellte E-Mails. Erster Schritt: prüfen, ob die sendende IP gelistet ist.
  • Vor dem Versand einer Newsletter-Kampagne. Eine saubere Sendeinfrastruktur ist Voraussetzung für gute Zustellraten.
  • Bei Übernahme eines neuen Hosters/VPS. Manche IPs schleppen Reputation aus früheren Mietverhältnissen mit — wenige Sekunden Prüfung sparen Stunden Debugging später.
  • Wenn der Provider ablehnt mit "Blacklisted by ...". Direkter Sprung zu Source und Delisting-Verfahren.

Aufnahme und Delisting

Eine Aufnahme heißt nicht automatisch, dass Sie Spam versenden. Manche Listen flaggen ganze IP-Ranges nach Policy (etwa dynamische DSL-Bereiche), andere reagieren auf einzelne Beschwerden oder Honeypot-Hits. Das Delisting verläuft pro Liste unterschiedlich: bei einigen genügt ein Web-Formular, andere verlangen Beweise zur Beseitigung der Ursache, manche delisten automatisch nach einer Karenzzeit ohne weitere Vorfälle. Beheben Sie immer zuerst die Ursache (kompromittierter Account, Open Relay, fehlende SPF/DKIM), bevor Sie Delisting beantragen.

Häufige Fragen

Welche Sperrlisten werden geprüft?

Wir prüfen über zwei Dutzend etablierte DNSBLs, darunter Spamhaus ZEN/SBL/XBL/PBL/DBL, SORBS (mehrere Zonen), Barracuda BRBL, SpamCop, UCEPROTECT Level 1/2/3, PSBL, MailSpike, SURBL, URIBL und Invaluement. Für Domains nutzen wir URI-spezifische Listen (Spamhaus DBL, SURBL, URIBL). Die vollständige Liste sehen Sie im Ergebnis.

Was tun, wenn meine IP gelistet ist?

Zuerst die Ursache klären: kompromittiertes Mail-Konto, infizierter Server, Open Relay, fehlende SPF/DKIM/DMARC? Beheben Sie das. Dann jede Liste einzeln über deren offizielles Delisting-Formular kontaktieren — wir verlinken direkt darauf. Spamhaus ist meist schnell, UCEPROTECT-3 (ASN-basiert) ist am hartnäckigsten, weil es ganze AS-Nummern listet — hier hilft oft nur, sich an den Hoster zu wenden.

Wie aktuell sind die Ergebnisse?

Die DNSBL-Abfrage ist live — wir cachen Ergebnisse nur für 5 Minuten, um Wiederholungs-Spam zu vermeiden. Die Listen selbst werden von ihren Betreibern unterschiedlich oft aktualisiert: Spamhaus mehrfach pro Minute, kleinere Listen alle paar Stunden. Eine soeben gelistete IP erscheint daher praktisch in Echtzeit, ein gerade vorgenommenes Delisting kann jedoch je nach Liste 5 Minuten bis 24 Stunden zur Sichtbarkeit benötigen.

Hat ein einzelner Listing-Treffer große Auswirkungen?

Das hängt von der Liste ab. Spamhaus ZEN auf einer sendenden IP ist gravierend — viele große Anbieter (Gmail, Outlook, Yahoo) konsultieren Spamhaus direkt, und ein Listing bedeutet meist sofortige Ablehnung. Kleinere Listen sind weniger einflussreich, aber kumulativ relevant für Reputationssysteme. Listings auf Policy-Listen (PBL, dynamische Bereiche) heißen oft nicht "Sie haben Spam versandt", sondern "diese IP sollte keine Mails versenden".