IP & Network

Privacy-Check

Erkennt VPN, Proxy oder Tor-Exit-Nodes für jede IP-Adresse.

IP address IPv4 or IPv6
2606:4700:4700::1111
Confidence: Medium?
Tor exit node?
no
VPN?
no
Hosting / Datacenter?
cloudflare
ASN?
AS13335
Organization?
Cloudflare, Inc.
Verdict?

This IP is on a hosting / datacenter ASN (cloudflare) — likely a server, VPN exit, or proxy, not a residential connection.

Signals?
  • Hosting ASN
What does each field mean?

Field reference

VPN

Erkennung anhand der CIDR-Bereiche, die große VPN-Anbieter (NordVPN, ExpressVPN, ProtonVPN, Mullvad u. a.) veröffentlichen. Heuristisch: niedrige False-Positive-Rate, aber neue Anbieter können wenige Wochen nach Start noch unerkannt bleiben.

Tor

Tor veröffentlicht die aktuelle Liste der Exit-Relays unter <code>check.torproject.org</code>. Die Erkennung ist exakt: ist die IP gelistet, ist sie genau jetzt ein Tor-Exit; verschwindet sie aus der Liste, kann sie vor Stunden noch einer gewesen sein.

Hosting / Rechenzentrum

Erkennung über die ASN-Klassifikation — AWS, Google Cloud, Azure, DigitalOcean, OVH und Hetzner liefern alle "hosting". Echte Nutzer verbinden sich meist über einen Consumer-ISP; eine Hosting-IP deutet häufig auf einen Bot, Scraper oder Proxy hin.

Konfidenz

Aggregierter Score basierend auf der Stärke jedes Einzelsignals: exakter Listentreffer (hoch), ASN-Heuristik (mittel), Reverse-DNS-Muster (niedrig). Als Daumenregel zu verstehen — produktive Entscheidungen sollten mehrere Datenquellen kombinieren.

Signale

Listet jede ausgelöste Regel auf (ASN entspricht einem Hosting-AS; Reverse-DNS enthält "vpn"; CIDR liegt in einem bekannten VPN-Bereich; Exit-Node bei Tor gelistet) samt ihrem Beitrag zum endgültigen Konfidenzwert.

Verdikt

Klartext-Zusammenfassung des stärksten Signals. "Clean" beweist nicht, dass es eine Privatanschluss-IP ist — nur, dass kein Anonymisierer erkannt wurde. "Mixed" bedeutet, dass mehrere Kategorien ausgelöst haben (z. B. ein VPN, das zugleich eine Hosting-IP ist) — sehen Sie sich die Signal-Liste an.

Organisation

Organisationsname aus dem WHOIS. Ein Name wie "Deutsche Telekom" oder "Vodafone" → Consumer-ISP. Namen wie "Amazon Technologies" oder "Hetzner Online" → Rechenzentrum. Namen wie "M247" oder "Datacamp Limited" → werden häufig von VPN-Anbietern genutzt.

ASN

Siehe "ASN" unter Whois IP. Wir ordnen ASNs anhand öffentlicher Datenquellen und eigener Beobachtungen den Kategorien ISP / Hosting / Academic / VPN / Tor-Exit zu.

Über dieses Tool

Privacy Check fasst zusammen, was eine Webseite über den Besucher anhand der Verbindung allein erfährt — bevor JavaScript läuft, bevor Cookies gesetzt werden. Wir zeigen Ihre öffentliche IP, deren Geolocation und ASN, den User-Agent, Accept-Language-Header, DNS-Resolver-Hint, WebRTC-Leak-Status, DNS-Leak-Status, ob Sie hinter einem VPN/Proxy/Tor zu sein scheinen und ob Ihr Browser-Fingerprint einzigartig ist.

Alle Tests laufen vollständig im Browser, ohne Datenübermittlung an Dritte. Das Ergebnis ist eine Momentaufnahme dessen, was ein durchschnittlicher Server beim Aufruf einer Seite sieht — kein vollständiger Privacy-Audit, aber ein guter erster Indikator. Anwendungsfall: VPN-Konfiguration prüfen ("zeigt mein Server-Standort wirklich Schweden?"), WebRTC-Leak in einem neuen Browser ausschließen, Fingerprint-Resistenz nach Tor-Browser-Update bestätigen.

Was wir prüfen

  • Öffentliche IP + Geolocation. Was ein Server sieht.
  • WebRTC-Leak. WebRTC kann die lokale/echte IP enthüllen, auch hinter VPN.
  • DNS-Leak. Welcher DNS-Resolver wird tatsächlich verwendet?
  • HTTP-Header. User-Agent, Accept-Language, Do-Not-Track, Sec-CH-UA — typische Identifizierungsfaktoren.
  • Fingerprint-Eindeutigkeit. Wie "speziell" ist Ihre Browser-Konfiguration?

Limitierungen

Privacy-Tests im Web sind oberflächlich — sie zeigen, was passiv leakt, nicht was aktive Tracker (Pixel, Drittanbieter-Cookies, Server-Side Fingerprinting) tun könnten. Für tiefen Privacy-Audit nutzen Sie spezialisierte Werkzeuge wie EFF Cover Your Tracks, BrowserLeaks und Wireshark. Unser Tool ist der schnelle Sanity-Check, kein Ersatz für umfassende OPSEC-Arbeit.

Häufige Fragen

Was ist ein WebRTC-Leak?

WebRTC ist eine Browser-API für Peer-to-Peer-Kommunikation. Sie nutzt ICE/STUN, um sowohl die öffentliche als auch die lokale (private) IP des Geräts zu ermitteln — und ein bösartiges Skript kann diese Information abrufen, auch wenn Sie hinter einem VPN sind. Moderne Browser bieten Einstellungen, um WebRTC einzuschränken; einige Privacy-Extensions blockieren es vollständig.

Wie zuverlässig ist die VPN-Erkennung?

Wir prüfen ASN-Typ (Hosting/Datacenter vs. Residential), bekannte VPN-Provider-Listen und auffällige Header-Kombinationen. Das erkennt die gängigen Mainstream-VPN-Anbieter, scheitert aber bei weniger bekannten oder gezielt residential-getarnten Diensten. Eine "nicht erkannt"-Antwort ist also kein Beweis für Anonymität — nur dass die offensichtlichsten Indikatoren fehlen.

Was bedeutet "einzigartiger Fingerprint"?

Browser-Fingerprinting kombiniert User-Agent, Bildschirmauflösung, installierte Schriften, Canvas-/WebGL-Renderer und Dutzende weitere Signale zu einer Quasi-eindeutigen ID — selbst ohne Cookies. Je seltener Ihre Konfiguration weltweit vorkommt, desto einzigartiger sind Sie. Tor-Browser kämpft aktiv gegen Fingerprinting, indem er alle Nutzer zu denselben Werten zwingt; Privacy-fokussierte Browser wie Brave oder Mullvad-Browser ähnlich.

Sammelt checkbox.tools meine Privacy-Daten?

Nein. Die Tests laufen im Browser, Ergebnisse bleiben lokal. Wir loggen serverseitig lediglich die IP gehasht und mit Salz versehen (DSGVO-konform), nicht im Klartext — und keine der Privacy-Check-Ergebnisse werden gespeichert.